Tanz: TANK

Mi 02.10.2019, 20:00

Tanz

Festspielhaus Hellerau – Großer Saal

Tickets 11/7 €

Im Rahmen von TANZPAKT Dresden | Publikumsgespräch im Anschluss

TANK

Doris Uhlich (AT)

Foto: Katja Ilner

TANK ist eine Soloperformance von Doris Uhlich in Zusammenarbeit mit Boris Kopeinig zum Thema Körper und neue Technologien. Im Zentrum des Stücks steht ein vom Berliner Kollektiv Proper Space gebauter Tank. Im Tank kann der Körper als Experimentierfeld und als Gegenstand des Umbaus gezeigt werden. Das aus der Science-Fiction bekannte Motiv, das von Test Tube Girls der 1950er Jahre bis zu Filmen wie Alien: Resurrection immer wieder als szenisches Arrangement der Körpermodifikationen auftaucht, steht in der Regel für die Isolation von unbekannten und gefährlichen Lebensformen. In Doris Uhlichs Performance avanciert der Tank zu einem Ort des Studiums und der Erprobung von Körpertransformationen.

Das Stück hat cineastischen, bildnerischen Charakter, das Körpermaterial entwickelt sich aus filmischen, robotischen, biotechnologischen und medizinischen Assoziationsketten.TANK ist eine Performance über technologische Glücksversprechungen, über die Zukunft des Körpers, seine Ausgeliefertheit, aber auch Widerspenstigkeit. Mit seinen durchsichtigen Wänden tritt der Tank wie eine Art Lupe in Erscheinung, in der sich ein dynamischer und elastischer Raum zur Reflexion eröffnet.

www.dorisuhlich.at

Konzeption: Doris Uhlich, Boris Kopeinig
Choreografie, Performance: Doris Uhlich
Dramaturgische Zusammenarbeit: Adam Czirak, Yoshie Maruoka
Sound: Boris Kopeinig
Text: Boris Kopeinig, Doris Uhlich
Tank: Proper Space (Angela Ribera, Konstanze Grotkopp, Juliette Collas)
Körperobjekte (im Rahmen von Site Specific Version): Devi Saha
Licht: Sergio Pessanha
Technische Betreuung: Gerald Pappenberger
Produktion: Marijeta Karlovic-Graf, Margot Wehinger
Internationale Distribution: www.somethinggreat.de

Dank an: Karin Harrasser und Marian Kaiser

Koproduktion:tanzhaus nrw, ImPulsTanz, brut Wien und insert (Theaterverein).

insert (Theaterverein) wird durch die Kulturabteilung der Stadt Wien gefördert.