Kreis, Dreieck, Chaos – Die Tänze der Mary Wigman heute

12./13.9.2017 20:00 Uhr Societaetstheater Dresden

Teaser Kreis, Dreieck, Chaos von Benjamin Schindler

Vier Uraufführungen im Rahmen des TANZFONDS ERBE Projektes „Bautzner Straße 107, Past Present Future“, Konzept und Choreographie: Katja Erfurth, Johanna Roggan, Anna Till und Isaac Spencer

Als zweite Etappe des Projektes erarbeiten die vier beteiligten ChoreographInnen unter dem Arbeitstitel „Present“ mit verschiedenen künstlerischen Partnern eigene Choreografien. Sie setzen sich dafür mit dem historisch überlieferten Tanzschaffen von Mary Wigman auseinander und kommen doch zu ganz eigenständigen, heutigen Ausdrucksformen.

RESONANZEN

Choreographie/ Tanz: Katja Erfurth

Komposition/ Schlagwerk: Sascha Mock

Maske: Sabine Köhler

Bühne: Stephanie Zurstegge / Kostüm: Magdalene Buschbeck


Probenfoto:Lukas Dörfler

Katja Erfurth Tänzerin und Choreographin, geb. 1971 in Dresden. 1981-90 Tanzausbildung an der Palucca Schule Dresden, von 1990-97 Engagement im Ballettensemble der Sächsischen Staatsoper Dresden. Seit 1997 freiberuflich tätig, u.a. mehrere Soloabende, Choreographien für zahlreiche Inszenierungen im Musik- und Sprechtheater, Lehrauftrag an der Hochschule für Musik Dresden in den Bereichen Bewegung, Tanz und Improvisation. Katja Erfurth ist außerdem in verschiedenen Fach- und Kulturbeiräten tätig, schuf mehr als ein Dutzend Tanzabende für das Societaetstheater und im Rahmen des TANZFONDS ERBE für das Festspielhaus Hellerau den Tanzabend „Tänze in SCHWARZWEISS“.

Wigman wieder-holen

Choreographie: Johanna Roggan

Tanz: Johanna Roggan, Romy Schwarzer

Musik: Demian Kappenstein

Bühne / Kostüm: Stephanie Zurstegge


Foto: Romy Schwarzer

Johanna Roggan, Tänzerin und Choreographin, geb. 1984 in Dresden • Studium u.a. danceworks berlin in Berlin und an der Anton Bruckner Universität in Linz • 2008 – 2010 Aufenthalt in Israel (Studium des Gaga – die Bewegungssprache der Bat Sheva Company) • seit 2010 freie Mitarbeiterin der Trans-Media-Akademie Hellerau e.V. und Gründung des Künstlerkollektiv mind_the_gut • 2011/ 12 Coach für das Unart Performance Festival am Staatsschauspiel Dresden • Gasttänzerin am Staatsschauspiel Dresden, Gastdozentin am Ballettförderzentrum Nürnberg und Dozentin der Ferienakademie der Trans-Media-Akademie Hellerau e.V. Eigene Arbeiten, Workshops und Festival-Einladungen sowie die Arbeit mit wechselnden Choreografen brachten sie nach Montréal, Santiago de Chile, Montevideo, Oslo, Sevastopol, Dnipropetrowsk, Nürnberg, Berlin, Meiningen, Görlitz und Halle. 2013 bekam Johanna Roggan einen Ko-Produktionspreis mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und dem Societaetstheater Dresden und gründete, zusammen mit Josefine Wosahlo, die Tanz-Company the guts company.

the heart of the matter

Choreographie / Tanz: Isaac Spencer

Musik: Tamer Fahri Özgönenc

Bühne / Kostüm: Stephanie Zurstegge

Dramaturgie: Thomas Schaupp


Probenfoto:Lukas Dörfler

Isaac Spencer Tänzer, Choreograph und Tanzlehrer, geboren 1982. Seit 2014 lebt er in Dresden. 2004 erhielt er seinen BfA an der Juilliard School, New York City. Er war Mitglied bei Hubbard Street Dance Chicago (2004-2006), Cullberg Ballet in Stockholm (2006-2012) und Göteborgs Operans Danskompani (2013-2014). Er arbeitete mit und tanzte u.a. in Stücken von Mats Ek, Johan Inger, Benoit Lachambre, Sidi Larbi Cherkaoui, Crystal Pite, William Forsythe, Richard Siegal, Ohad Naharin, Jiri Kylian in Nord- und Südamerika, Europa und Asien. Als freischaffender Künstler arbeitete er mit Rachel Tess (SE/US), Sebastian Matthias (DE), Barbara Schmidt-Rohr (DE), Tino Sehgal (DE), Moritz Ostruschnjak (DE) u.a. Er wurde von der Princess Grace Foundation (US), dem Swedish Arts Council (SE) und Tanzfonderbe (DE) gefördert. Isaac ist Mitglied des künstlerischen Beirats des Milvus Artistic Research Centers (MARC) in Schweden und des Villa Wigman e.V. in Dresden. Er unterrichtet Tanz und Improvisation als Gastlehrer in Skandinavien, Deutschland, der Schweiz und den USA.

Maid of the Mist

Konzept & Performance: Ulrike Feibig, Anna Till

Tanz: Anna Till

Text: Ulrike Feibig

Musik: Ludwig Bauer

Bühne / Kostüm: Stephanie Zurstegge

Dramaturgie: Nora Otte


Foto: Ulrike Feibig

Anna Till Choreografin und Tänzerin, geb.1983, lebt und arbeitet in Dresden. Sie studierte Tanz, Kontext, Choreographie am HZT Berlin und Angewandte Kulturwissenschaften an der Universität Lüneburg. In wechselnden Kooperationen entwickelt sie Tanzproduktionen, die u.a. in Berlin (Sophiensaele, Akademie der Künste), Düsseldorf (tanzhaus NRW), Leipzig (Schaubühne Lindenfels, LOFFT), Dresden (Europäisches Zentrum der Künste – HELLERAU, Motorenhalle e.V.), Prag (PONEC Theatre), Israel (Room Dances Festival Tel Aviv/ Jerusalem) und Santiago de Chile (NAVE) aufgeführt wurden. 2012 erhielt sie das danceWEB Stipendium und die Nachwuchsförderung des Goethe Instituts. 2013/14 realisierte sie das von Bundeskulturstiftung geförderte Tanzfonds Erbe Projekt „undo, redo and repeat“. 2015 war sie ‚choreographer in residence‘ Kosice (SVK) und ist 2016 Teilnehmerin am TURN-Projekt „Shifting Realities“ (HELLERAU, tanzhaus NRW, École des Sables Sénégal). Neben ihrer choreografischen Arbeit leitet Anna Till pädagogische Formate, darunter Seminare an der HfBK Hamburg, ChanceTanz-Projekte und ein Tanz-Vermittlungsprogramms für das DHMD

Projekt des Villa Wigman für TANZ e.V. – Dresden. In Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Gefördert von:TANZFONDS ERBE – eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, Landeshauptstadt Dresden Amt für Kultur und Denkmalschutz, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

KARTEN ONLINE: reservix

Kartentelefon: 0351 – 803 68 10